Warum Sie Ihre Website jetzt prüfen sollten
Ab dem 27. September 2026 gilt: Wer mit vagen Umweltaussagen wirbt, riskiert Abmahnungen, einstweilige Verfügungen und Bußgelder bis zu 4 % des Jahresumsatzes. Ohne Übergangsfrist. (Die genauen Verbote beschreibt der Artikel zur EmpCo-Richtlinie — diesen Artikel überspringen wir und kommen direkt zur Praxis.)
Das eigentliche Problem: Die meisten Unternehmen wissen nicht, wie viele Greenwashing-Verstöße sich bereits auf ihrer Website befinden. Nicht auf der Startseite — die wird gepflegt. Sondern an Stellen, die selten jemand systematisch überprüft:
- Alte Blogposts aus 2021–2024 mit Aussagen wie „klimaneutral bis 2030"
- Produktseiten mit „nachhaltig", „grün" oder „öko" im Fließtext
- Die Über-uns-Seite mit allgemeinen Nachhaltigkeitsversprechen
- Der Nachhaltigkeitsbericht als PDF-Download
- Pressemitteilungen im News-Archiv
- Selbst erstellte Öko-Badges oder Siegel auf Produktseiten
Auch alte Blogposts, Pressemitteilungen und PDF-Downloads auf Ihrer Website können Greenwashing-Verstöße enthalten — und ab September 2026 Grundlage für eine Abmahnung sein. Archivierte Inhalte sind nicht automatisch ausgenommen.
Der erste Schritt ist deshalb immer derselbe: wissen, was auf der eigenen Website steht. Erst dann kann man gezielt handeln.
3 Wege Ihre Website zu prüfen
Es gibt drei Möglichkeiten, einen Greenwashing Check für Ihre Website durchzuführen. Sie unterscheiden sich deutlich in Aufwand, Kosten und Vollständigkeit.
| Methode | Zeitaufwand | Kosten | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Manuell selbst lesen | Tage bis Wochen | Keine | Lückenhaft — versteckte Seiten und Archivinhalte werden übersehen; rechtliche Bewertung erfordert Fachwissen |
| Anwaltskanzlei beauftragen | 2–6 Wochen | 2.000–10.000 € | Umfassend und rechtssicher, aber langsam und teuer — sinnvoll nach dem ersten Scan als Vertiefung |
| EmpCo Scanner | 5 Minuten | Ab 0 € (bis 3 Seiten kostenlos) | Automatisch, vollständig, mit konkretem Regelverstoß und Handlungsempfehlung pro Aussage — sofort |
Die sinnvolle Reihenfolge für die meisten Unternehmen: zuerst einen automatischen Greenwashing-Analyse-Scan mit dem EmpCo Scanner, um den Überblick zu bekommen — dann bei kritischen Befunden oder rechtlichen Unsicherheiten einen Anwalt einbeziehen.
Schritt-für-Schritt: Website mit dem EmpCo Scanner prüfen
Rufen Sie ihre-domain.de/sitemap.xml auf — dort sehen Sie alle indizierten Seiten mit einem Klick. Alternativ: Bei Google „site:ihre-domain.de" eingeben und die Trefferzahl ablesen. Diese Zahl bestimmt den Tarif im EmpCo Scanner.
-
1
Öffnen Sie app.empco-scanner.de
Kein Account, keine Registrierung. Die Seite lädt sofort mit dem Scan-Formular.
-
2
Domain eingeben
Geben Sie Ihre Website-URL ein, z.B. ihre-firma.de — ohne https:// oder www. Der Scanner findet alle verlinkten Unterseiten automatisch.
-
3
Anzahl der Seiten wählen
Wählen Sie, wie viele Seiten gescannt werden sollen. Tipp: Starten Sie mit 3 Seiten kostenlos und prüfen Sie die wichtigsten — Startseite, Produktseite, Über uns.
-
4
„Kostenlos scannen" klicken
Der Scan dauert typisch 1–2 Minuten pro Seite. Bei größeren Websites mit vielen Texten etwas länger. Das Ergebnis erscheint direkt im Browser — bei kostenpflichtigen Scans zusätzlich per E-Mail als PDF.
-
5
Ergebnis auswerten
Jede gefundene Aussage bekommt eine Risiko-Einstufung: Kritisch (sofortiger Handlungsbedarf), Zu prüfen (intern bewerten), Konform (keine Maßnahme nötig).
Bis zu 3 Seiten sind kostenlos — perfekt, um das Tool zu testen und die kritischsten Bereiche Ihrer Website sofort zu prüfen, bevor Sie die gesamte Website scannen.
Was der Report Ihnen zeigt
Der EmpCo Scanner liefert keine pauschale Einschätzung — jede gefundene Aussage wird einzeln bewertet. So sieht ein typischer Report-Eintrag aus:
Aussage: „Unser klimaneutraler Gastarif"
Risiko: KRITISCH
Regelverstoß: Per-se-Verbot nach Anhang zu § 3 Abs. 3 UWG Nr. 4a — allgemeiner kompensationsbasierter Klimaneutralitätsclaim
Empfehlung: Aussage entfernen oder durch spezifische Angabe ersetzen, z.B. „Erdgas mit 15 % Biomethan-Anteil (GreenGas-Register Nr. GG-XXXX)"
Im kostenpflichtigen Report (ab 4 Seiten) erhalten Sie zusätzlich:
- PDF Compliance Report — alle Befunde mit Fundstelle (URL + Textauszug), Risikoeinstufung, Regelverstoß und konkreter Alternativformulierung
- Excel-Checkliste — alle Aussagen als Tabelle mit Spalten für Status, Verantwortlichen und Deadline — direkt für das interne Tracking nutzbar
- E-Mail-Versand — beide Dokumente automatisch an Ihre angegebene E-Mail-Adresse
Was tun nach dem Scan?
Das Scan-Ergebnis liegt vor. Jetzt geht es darum, die Befunde in konkrete Maßnahmen umzuwandeln — möglichst schnell und strukturiert.
- Kritische Verstöße sofort entfernen. Alles mit Risikostufe „Kritisch" sind Per-se-Verbote — die müssen ohne Diskussion weg oder ersetzt werden, bevor September 2026 kommt.
- „Zu prüfen"-Aussagen intern bewerten. Diese Kategorie braucht eine Einzelfallentscheidung: Gibt es einen Nachweis? Ist ein anerkanntes Label vorhanden? Wenn ja, Nachweis ergänzen. Wenn nein, Formulierung anpassen.
- Excel-Checkliste an das Marketing-Team. Schicken Sie die Checkliste mit Verantwortlichem und Deadline an die jeweiligen Seitenbetreuer — so bleibt der Überblick erhalten und nichts geht unter.
- Verantwortliche und Deadlines festlegen. Ohne klare Zuständigkeit bleiben Befunde liegen. Jede Zeile in der Checkliste braucht eine Person und ein Datum.
- Bei Unsicherheit Rechtsanwalt einbeziehen. Der EmpCo Scanner gibt Ihnen den Überblick und die Priorisierung — er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei kritischen Fällen oder Unklarheiten zu spezifischen Aussagen lohnt die Einbeziehung eines Wettbewerbsrechtlers.
Fazit
Ihre Website in fünf Minuten auf Greenwashing zu prüfen kostet nichts — und kann Tausende Euro an Abmahnkosten sparen. Der erste Schritt ist immer derselbe: wissen, wo die Probleme sind.
Der EmpCo Scanner gibt Ihnen genau das: einen vollständigen Überblick über alle Umweltaussagen auf Ihrer Website, priorisiert nach Dringlichkeit, mit konkreten Handlungsempfehlungen. Nicht als Ersatz für rechtliche Beratung — aber als unverzichtbare Grundlage dafür.
September 2026 kommt. Die Frage ist nicht, ob Sie Greenwashing-Verstöße haben — sondern ob Sie sie vor dem Stichtag finden und beseitigen.
Jetzt Ihre Website prüfen
Kostenlos in 5 Minuten. Kein Account. Keine Kanzlei. Sofort Ergebnisse.
Kostenlos scannen